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Lot 518 Der Blaue Reiter
Die Zweite Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter. Schwarz-Weiss. Ausgestellt durch Hans Goltz. Mit Abbildungen auf Tafeln. München, Goltz, 1912. 16 S., 10 Bl. Tafeln. 15 x 12 cm. Farbig illustrierte Original-Broschur (nach Entwurf von Kandinsky) (gering bestoßen und knickspurig, Rücken minimal berieben, etwas angestaubt).
Zuschlag 580 €
Sehr seltener zweiter Ausstellungskatalog der legendären Gruppe. Ausgestellt wurden über 300 Arbeiten, mit allem was Rang und Namen hatte bzw. hat: Arp, Braque, Delaunay, Dérain, Gontscharowa, Heckel, Kandinsky, Kirchner, Klee, Larionow, O. Mueller, Münter, Nolde, Pechstein, Picasso, Tappert, Melzer u.a. – Aus der Sammlung Redslob stammend, allerdings ohne Hinweis darauf. – Innen sauber, gut erhalten.

Lot 519
Entartete “Kunst”. Ausstellungsführer (Deckeltitel). Führer durch die Ausstellung Entartete Kunst. Mit zahlreichen Abbildungen. Zwei unterschiedliche Exemplare, dazu eines als Dublette. Zusammen drei Stück. Berlin, Verlag für Kultur- und Wirtschaftswerbung, (1937 / 1938). 30 S., 1 Bl. 21 x 15 cm. Illustrierter Original-Karton (berieben und gebräunt, Rücken teils eingerissen und geklebt).
Zuschlag 500 €
Vgl. Hüneke, S. 356 (in: Baron, Entartete Kunst, 1992) – Bolliger 9, 701 – Reed/Rifkind 4. – Es gibt vom Katalog mindestens drei in Text und Bild leicht voneinander abweichende Fassungen, von denen hier die ersten zwei vorliegen. Die erste ist auf recht schlechtem Papier gedruckt und nennt auf Seite 29 Richard Haizmann einen Juden, was nach Haizmanns direkter Intervention bei Göring Ende 1938 für die zweite Ausgabe geändert wurde. Auch ist die zweite Ausgabe auf besserem, weißen Papier gedruckt und im Format um Millimeter kleiner. Die dritte, hier nicht vorliegende Ausgabe wäre u.a. an der geänderten Verlagsadresse “In den Zelten” zu erkennen. – Gebräunt, teils etwas fleckig, ein Exemplar stärker.

Lot 520
Fünf Original-Lithographien aus Pfister, Deutsche Grafik der Gegenwart, 1920.
Nachverkaufspreis 200 €
Vorhanden sind: G. Grosz, Er hat Hindenburg verspottet; A. Kubin, Auf der Flucht; L. Meidner, Bildnis. Zwei weitere Arbeiten von Caspar und Unold. – Verso teils Reste alter Montierung, teils im Rand Rest der Hemdchen, papierbedingt gering gebräunt, ordentlich.

Lot 521 Goethe, Johann Wolfgang von – Redslob, Edwin
Charlotte von Stein. Ein Lebensbild aus der Goethezeit. Mit 11 zeitgenössischen Schattenrissen. Leipzig, Reclam, 1944. 115 S. 18,5 x 12 cm. Ganzpergament mit dezenter Linienvergoldung und Goldschnitt mit beiliegendem gedruckten und signierten Dedikationablatt in gefütterter Ganzpergament-Kassette (diese etwas ausgebunden).
Zuschlag 300 €
Vorzugsausgabe für den Autor, mit eigenhändigem Dedikationsvermerk des Verlegers. -Ursprünglich als Bändchen von Reclams Universal-Bibliothek erschienen (Nummer 7595/96). Hier als besondere Ausgabe, wohl ein Unikat und Sonderdruck des Verlegers zum 60. Geburtstag Redslobs, auf starkem weißem Papier gedruckt und aufwändig gebunden, das beiliegende Blättchen in Rot und Schwarz extra für Redslob gedruckt und von Reclam jun. eigenhändig signiert. Redslob war Berater des Verlags und hatte dort den erfolgreichen Band “Des Reiches Straße” veröffentlicht, dessen NS-affirmative Schlusspassage Redslob nach 1945 Ärger einbrachte. Laut (in Fotokopie) beiliegendem Persilschein von Reclam jun., datiert 3.4.1946, war die Passage auf den Seiten 473-475 auf Bitten des Verlages von Redslob dazugesetzt und in der Formulierung vom Verlag verschärft worden. Redslob sei also für die veröffentlichte Fassung nicht verantwortlich. Aber: beiliegend ein Exemplar der vierten (vorletzten) Auflage des Buches, datiert 1942, auf den betreffenden Seiten kastriert und mit einmontiertem maschinenschriftlichen Zettel versehen: demnach sei die Passage vom Verlag aus “zeitbedingten Überlegungen” eingefügt worden und nicht von Redslob – was der o.a. Darstellung des Verlegers nicht ganz entspricht. – Die Beigabe bestoßen und etwas lädiert, der RUB-Band sehr gut.

Lot 522 Goethe, Johann Wolfgang von – Redslob, Edwin
Garten der Erinnerung. Ein Weimar-Buch. Hamburg, Deutsche Dichter Gedächtnis-Stiftung, 1928. 77 S., 3 Bl. 21,5 x 17 cm. Gelbes Ganzleder mit Farbschnitt in Original-Pappkassette mit Deckeltitel (Kassette fleckig, bestoßen und nachgedunkelt, der Band nur gering berieben).
Zuschlag 200 €
Vor der Auflage gedrucktes Autorenexemplar im Sondereinband. Laut Druckvermerk eines von nur 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Bütten, laut handschriftlichem Eintrag von Redslob ist das vorliegende Exemplar aber “Nummer A und ist vor der Auflage für den Verfasser gedruckt E. Redslob”. Beigegeben: zweites Exemplar der VA, hier Nummer 19, abweichend in braunem Leder und mit beigegebener Lederdecke mit Deckeltitel, auf dem hinteren Spiegel der Decke mit handschriftlichem sechszeiligen Zusatz von Redslob zur Gestaltung des Einbandes. – Im Rand etwas angestaubt bzw. gebräunt, sonst gut.

Lot 523 Goethe, Johann Wolfgang von
Sammlung von 34 Bänden aus dem Besitz von Edwin Redslob, davon 17 zu Goethe und seinem Umfeld, die restlichen zu Themen der Kunst, Architektur o.ä. Unterschiedliche Formate und Einbände (Gebrauchsspuren).
Zuschlag 500 €
Vorhanden sind u.a.: Goethe. Die Leiden des jungen Werthers. Erster (und zweyter) Theil (in 1). Zweyte ächte Auflage. Leipzig, Weygand, 1775. Exlibris Sammlung Redslob. – Goethe. Paleophron und Neoterpe. Ein Festspiel. Hg. von GAE Bogeng. Heidelberg, 1924. Anfangs eh. Namenszug von Redslob und Datierung 1942. – Goethe. Goetz von Berlichingen. Neudruck nach dem Erstdruck. Darmstadt, 1923. Eines von 500 Exemplaren (hier nicht nummeriert). Ohne Hinweis auf Redslob, aber aus seiner Bibliothek stammend. – Goethe. Walpurgisnacht. Mit 20 Holzschnitten von Ernst Barlach. Berlin, 1923. Mit eigenhändigem Namenszug von Redslob. – Weiter vorliegend: Gothein, Geschichte der Gartenkunst. 1.-2. Band. 3.-4. Tsd. Voller Namenszug und Datierung von Redslob, gestempelter bzw. eigenhändiger Besitzvermerk der Tochter Redslobs. – Weitere. – Nicht eingehend kollationiert, ohne Rückgaberecht.

Lot 524
Kleine Sammlung von ca. 10 Objekten aus dem Nachlass von Redslob. Darunter Autographen aus seiner Sammlung, Plaketten, eine Gipsbüste u.a. Unterschiedliche Alters- und Gebrauchsspuren.
Nachverkaufspreis 240 €
Vorhanden sind: Friedrich von Schiller. Gipsbüste nach Dannecker. Neuguss. Ca. 36 cm hoch (Nase neu angeklebt); spätere galvanoplastische Kopie der Goethe-Medaille von A. Bovy 1831. Nur avers; masch. Brief von Fritz Klimsch an Redslob. 1955. Von Klimsch signiert. Mit der Bitte um Vermittlung von Verkäufen; masch. Brief von Tiburtius (Senator für Volksbildung) an Redslob. 1955. Von Tiburtius signiert. Zur geplanten Schiller-Ausstellung; Goethe-Plakette für Redslob, 1966. Entwurf von Christian Höpfner. Durchmesser 13,5 cm, Friedrich v. Schiller. Reliefplastisch gestaltete Plakette. Gußmasse. Durchmesser 12 cm; Porträtfoto K. Schmidt-Rottluff mit weiblicher Begleitung. Foto Sella Hasse, Berlin, um 1960. Ca. 10 x 14,5 cm. – Weitere Autographen u.a. – Meist nur kleine Altersspuren, ordentlich.

Lot 525 Klemm, Walther
Vier Original-Holzschnitte auf dünnem Japan. Im Stock jeweils bezeichnet, unter der Darstellung jeweils eigenhändig von Klemm signiert. Um 1930 ? Blattgröße ca. 17 x 25 cm.
Zuschlag 200 €
Zeigt Landschaften, Schiffe, eine Zugbrücke. Für uns war nichts Weiteres ermittelbar. Aus der Sammlung Redslob stammend, allerdings ohne Hinweis darauf. Beigegeben: Deutsche Buchkünstler. Walther Klemm. Sonderdruck mit einer signierten Original-Lithographie. Leipzig 1925. Mit vierzeiliger Widmung Klemms an Redslob, datiert Dezember 1925. – Die Originale minimal knitterspurig, das Heft etwas eselsohrig, sonst gut.

Lot 526 Kolbe, Georg
Eigenhändiger kurzer Danktext mit voller Unterschrift sowie eigenhändigem Namenszug. 1934 und 1937.
Zuschlag 450 €
Der Dank (wohl an Edwin Redslob) auf originalphotographischer Postkarte (Motiv: Ruf der Erde, 1933. Aus dem Kolbebuch). Der Namenszug auf dem Vorsatz des Kolbebuchs (Zweite Auflage, Rembrandt-Verlag, um 1933). Beide aus dem Besitz von Redslob, das Buch mit seinen Marginalien in Bleistift zu Kolbe und seinem Werk. – Etwas bestoßen und fleckig, sonst ordentlich.

Lot 527 Kollwitz, Käthe
Beratung. Original-Radierung. Dresden, E. Richter (1921). 29,5 x 17,5 cm.
Zuschlag 240 €
Druck des zweiten Zustands mit der gestochenen Schrift. – Knesebeck 28.V (von VII). – Am unteren Rand mit der gestochenen Schrift “Orig. Rad. von Käte Kollwitz Verlag von Emil Richter, Dresden Druck v. O. Felsing, Berlin-Chlttbg.”. Auf Kupferdruckkarton gedruckt. – Im Rand teils minimal knickspurig, dezent angestaubt, sonst recht gut.

Lot 528 Liebermann, Max
Selbstbildnis. Original-Lithographie aus: Pfister. Deutsche Grafik der Gegenwart. 1920. Blattgröße 32,5 x 24 cm.
Nachverkaufspreis 160 €
Ecken gering bestoßen, verso Spuren entfernter Montage. Beigegeben: R. Grossmann. Die Boxer; R. Beeh. Löwe. Zwei Original-Lithographien aus Pfister. Deutsche Grafik der Gegenwart. 1920. – Zusammen drei Blatt. – Ordentlich.

Lot 529 Meid, Hans
Sechs Original-Radierungen aus dem Othello-Zyklus. Alle signiert. (1911). Blattgrößen ca. 32 x 41 cm.
Nachverkaufspreis 200 €
Der Zyklus umfasste insgesamt neun Blatt. – Teils etwas angestaubt und gering knickspurig, insgesamt recht gut.

Lot 530
Die neue Kunst in Deutschland. Deckelillustration von Emil Nolde, Vorworte von K. Nierendorf und P.F. Schmidt. Düsseldorf, Nierendorf, (Mai) 1925. 16 S. 25 x 17 cm. Illustrierte Original-Broschur (gering bestoßen, ganz gering fleckig bzw. nachgedunkelt).
Zuschlag 160 €
Sehr selten. Das erste und wohl auch einzige Heft der Düsseldorfer Filiale von Nierendorf, die nur von Mai bis Ende 1925 (oder doch bis Anfang 1926 ?) bestand. Diese erste Ausstellung war Nolde gewidmet. Enthalten sind neben Abbildungen und dem Ausstellungsverzeichnis auch Anzeigen von Nierendorf bzw. am Ende auch vom Bauhaus (für die Publikationen “Das Staatliche Bauhaus in Weimar …” und “Europäische Graphik”). – Aus der Sammlung Redslob stammend, allerdings ohne Hinweis darauf. – Mittlere Lage lose, innen sauber, insgesamt gut.

Lot 531 Orlik, Emil
Aus meinem Leben. Mit 3 signierten Original-Lithographien sowie 12 Abbildungen nach Zeichnungen. Ohne Ort und Jahr (Prag, 1918). 23 x 15 cm. Lose Blatt in illustriertem Original-Umschlag (papierbedingt gebräunt, recto alter Namenseintrag, Umschlag mit Randläsuren).
Zuschlag 2400 €
Selten, sicher in nur kleiner Auflage gedruckt. In einem anderweitig angebotenen Exemplar hatte Orlik eigenhändig vermerkt, dass die Mappe während seiner Prager Ausstellung 1918 für 2 Kronen verkauft wurde. Vorliegendes Exemplar auf dem Vorderdeckel mit eigenhändiger Widmung Orliks an den bekannten Berliner Publizisten Arthur Eloesser, datiert Berlin 1920. Eine der Reproduktionen findet sich auf dem Vorderdeckel, eine in der Textbeilage mit Orliks autobiographischem Text, die restlichen 10 sind auf acht weitere Blätter gedruckt. – Papierbedingt gering gebräunt, kleine Randläsuren, ordentlich.

Lot 532 Pechstein, Max
Zweizeilige kurze, voll signierte und auf den 26.XII.47 datierte Grußwidmung in: Max Pechstein. Palau-Zeichungen. Ausstellung im Graphischen Kabinett Henning, Halle. Illustrierte Original-Broschur (papierbedingt gebräunt, kleine Randläsuren).
Zuschlag 360 €

Lot 533 Redslob, Edwin
Monopteros im Englischen Garten zu München. Original-Aquarell. 22 x 15 cm. Am unteren Rand von Redslob eigenhändig bezeichnet “18.IV.51 / München”, aber nicht signiert. Verso von anderer Hand bezeichnet. Montiert.
Nachverkaufspreis 160 €
Vorne einmontiert in: Hallbaum, Der Landschaftsgarten. München 1927. Der Band mit Exlibris der Tochter Redslobs sowie vollem Namenszug von Redslob auf dem Vorsatz. – Aquarell verso mit Eckverstärkungen, etwas knitterig und berieben, insgesamt gut, das Buch etwas angestaubt, sonst ordentlich.

Lot 534 Redslob, Edwin
Sammlung von ca. 40 Bänden eigener Schriften, überwiegend in Beleg- und Korrektur-Exemplaren. Unterschiedliche Formate und Einbände (Gebrauchsspuren).
Zuschlag 500 €
Meist mit eigenhändigen Besitz- oder Geschenkvermerken, Korrekturen bzw. Anmerkungen. Vorhanden sind u.a.: Amtliche Graphik. Sonderdruck aus “Das Plakat”, Mai 1921; Die neue Reichsmünze. Mitteilungen des Reichskunstwarts. Beiblatt der “Form”, 1922. Mit Korrektur Redslobs; Durchschlag einer Anmerkung zu deutschen Briefmarken. Eine Seite, (um 1933). Mit zahlreichen montierten Original-Briefmarken auf losen Blättern, teils mit weiteren Marginalien Redslobs; Ein Jahrhundert verklingt. Sonderdruck des ersten Kapitels. Eines von 100 Exemplaren, 1934; Befreiungs-Festspiel Deutschlands Strom. Privatdruck in 100 Exemplaren. Wiesbaden 1930. Mit handschriftlicher Widmung an Redslobs Tochter, die Hindenburg 1930 ein Exemplar des Textes überreicht hatte (dabei: zeitgenössisches Originalphoto dieser Übergabe); Kunst des 20. Jahrhunderts aus Privatbesitz. Katalog zur Ausstellung, Berlin 1960. Handexemplar Redslobs mit seinen Notizen zur Eröffnungsrede; Michelangelo. Gedicht und Zeichnung. “Erstes Exemplar zum 22.IX.1943″ (Original-Pappband), “Hand-Expl. der 1. Auflage” (Original-Broschur), “Hand-Exemplar mit m. Korrekturen zur 2. Auflage. abgeschlossen 20.X.44″, mit zahlreichen Textkorrekturen. Lose dabei drei Korrekturzettel zur dritten Auflage; dazu weitere Ausgaben des Titels mit Besitz- und Schenkungsvermerken. – Weitere Bände zu Kunst, Plastik, Malerei, zu Goethe etc. – Nicht eingehend kollationiert, ohne Rückgaberecht.

Lot 535 Redslob, Edwin
Sieben Bände mit handschriftlichen Aufzeichnungen Redslobs bzw. seiner Familienmitglieder in Form von Tagebüchern oder Texten für seine Töchter. Deutsche Handschriften auf Papier. Um 1920-1957. Unterschiedliche Formate und Einbände (Gebrauchsspuren).
Zuschlag 500 €
Vorhanden sind: Aufzeichnungen 1920-27. Edwin Redslob für Sibylle Redslob. Ca. 48 Blatt. – Edwin Redslob. Farbig illustriertes Büchlein für Sibylle. August 1925. 6 Blatt. – Lebenssprüche für Ottilie von ihrem Vater. Um 1920-30. Ca. 72 Blatt. – Edwin Redslob. Tagebuch 1928-29. Ca. 180 Blatt. – R. Koch / Fr. Kredel. Das kleine Blumenbuch (IB 281). Für Sibylle Redslob mit zahlreichen Vierzeilern ergänzt durch Edwin Redslob. 1933. – Ottilie Redslob. Tagebuch 1941-42. Ca. 80 Blatt. – Edwin Redslob. Ferien mit Ottilie in Badenweiler. 1957. 24teiliges Leporello. – Blatt teils vakat, teils etwas fleckig und fingerfleckig, insgesamt ordentlich.

Lot 536
Sammlung von 21 meist bibliophilen Drucken, häufig in Vorzugsausgaben, aus Redlobs Sammlung. Unterschiedliche Formate und Einbände (Gebrauchsspuren).
Zuschlag 950 €
Gelegentlich mit seinem Besitzeintrag. Vorhanden sind u.a.: Die deutschen Volksbücher: Die sieben weisen Meister. Diederichs, 1911. – Eins von 200 Ex. auf Bütten in Ganzleder. – Cervantes. Der eifersüchtige Estremadurer. Mit sechs signierten Original-Lithographien von B. Lorenz. Potsdam, 1923. Eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Bütten in Ganzleder, alle Lithos signiert, – das Kolophon aber nicht nummeriert und signiert. – De la Motte-Fouqué. Undine. Mit Zinkographien von Koeniger. Eins von 80 Exemplaren auf Bütten in Ganzleder. – Michelangelo Buonarotti. Dichtungen. Diederichs, 1909. Eins von 10 Exemplaren auf Bütten, anders als im Kolophon angegeben aber in Ganzpergament und nicht nummeriert. – Fr. von Gaudy, Venezianische Novellen. Illustriert von H. Renyi. Wien, 1922. – Ernst Barlach, Der arme Vetter. Berlin, 1918. – Goethe über die alten Frankfurter Messen. Festgabe zur Frankfurter Herbstmesse 1924. Mit signiertem Dedikationskärtchen von Otto Ernst Sutter für Redslob. – Fontane, Die Poggenpuhls. Berlin, 1896. EA. In dunkelbauer illustrierter Original-Leinwand. – Einladung zum Eintritt in die Maximilian-Gesellschaft. Berlin 1912. Flexibles Ganzpergament von E.A. Enders. – Weitere. – Nicht eingehend kollationiert, ohne Rückgaberecht.

Lot 537 Turner, Julius C
8 Original-Radierungen. Alle signiert. Blattgrößen ca. 27 x 29 cm bis 39 x 30 cm.
Zuschlag 240 €
Unterschiedliche Sujets: Porträts, Straßenszenen, ein Akt u.a. – Dabei zwei Dubletten, zusammen zehn Blatt. – Teils angestaubt und etwas knitterig, insgesamt recht gut.